DER WETTBEWERB

Allgemeine Beschreibung

Dabei war eine integrative Gesamtbetrachtung gefordert, die bauliche Strukturen, Grün- und Freiräume sowie Verkehrs- und Erschließungsflächen in ein stimmiges Gesamtkonzept überführt. Ziel war die Entwicklung eines räumlich und funktional ausgewogenen Masterplans, der sowohl städtebauliche als auch landschaftsplanerische Aspekte berücksichtigt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Ausarbeitung eines flexiblen, modular umsetzbaren Konzepts für den ersten Bauabschnitt mit rund 3.000 m² Nutzfläche. Ebenso war die Entwicklung eines attraktiven Entrees in direkter Synergie mit dem neuen Bahnhof Teil der Aufgabenstellung. Zukünftige Entwicklungsschritte entsprechend dem örtlichen Entwicklungskonzept 2026 waren konzeptionell mitzudenken und einzubinden.

Das Siegerprojekt bildet in weiterer Folge die Grundlage für das anschließende integrierte Verfahren zur Erstellung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans. Dabei werden die wesentlichen städtebaulichen Parameter definiert, darunter die bauliche Ausnutzung, Baufelder, Bauweisen und Dachformen ebenso wie Nutzungsschwerpunkte, Baulinien, Blickachsen und Anschlusspunkte.

Weitere zentrale Inhalte sind die Ausgestaltung der inneren Erschließung, die Organisation von Zufahrten sowie die Flächen für den ruhenden Verkehr inklusive Stellplatzkonzept mit Anbindung an Radverkehr und Bahnhof. Ergänzt wird dies durch ein umfassendes Grün- und Freiraumkonzept, das auch Außenbereiche für Kinderbetreuungseinrichtungen umfasst, sowie durch die Definition von Kommunikations- und Begegnungsorten in Form zentraler oder dezentraler Treffpunkte. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen versiegelten und unversiegelten Flächen bildet dabei einen wesentlichen Planungsgrundsatz.

Besonderes Augenmerk lag auf der Einhaltung einer qualitätsvollen und termingerechten Wettbewerbsabwicklung sowie auf der Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen und gleichzeitig städtebaulich verträglichen Gesamtkonzepts, das sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Ebenso im Fokus stand eine hohe Flexibilität des Realisierungskonzepts, um zukünftige Nutzeranforderungen bestmöglich berücksichtigen zu können. Die optimale Verknüpfung der Hauptnutzungen mit der Parkierungsinfrastruktur stellte dabei einen zentralen Planungsaspekt dar.

Insgesamt wurden 55 Projekte aus dem In- und Ausland eingereicht und von einer fachkundigen Jury bewertet. Im Ergebnis wurde ein Siegerprojekt ausgewählt, das als Grundlage für die weitere planerische und rechtliche Umsetzung des Technologieparks dient.

DER WETTBEWERB

Siegerprojekt

Aus 55 eingereichten Projekten wurde das Projekt der Architektengruppe XY zum Sieger des Verfahrens gewählt. Die Jury hat folgende Erläuterung und Argumentationen festgehalten:

Argumentation Siegerprojekt

Das Konzept überzeugt durch gut ausbalancierte, stimmige Antworten auf die vielfältigen Anforderungen eines zeitgemäßen Technologieparks. Die mehrstreifige Struktur ergibt einen robusten Rahmen für die sukzessive Entwicklung des Parks. Dieser ist elastisch genug, um situativ unterschiedlichen Einzellösungen den entsprechenden Raum zu bieten. So ist das breite Spektrum der erwartbaren Funktionen wie Labor, Büro, Werkstätten etc. gut abbildbar, selbst Hochgaragen sind in diesem Rahmen passgenau integrierbar. 

Die so wichtige Flexibilität in Hinblick auf heute noch nicht absehbaren künftigen Nutzungen ist gegeben. Es besteht keine Einschränkung auf wenige bestimmte Typologien. Die Erschließung ist gut gegliedert, klar und übersichtlich. Eine attraktive Querung des Areals von Nord (Bahnhof) nach Süd (künftiges Wohngebiet bis St. Paul) ist möglich.
Die etappenweise Realisierbarkeit ist gegeben. Eine Besonderheit des Projektes liegt darin, dass jeder zwischenzeitliche Status komplett und nicht fragmentarisch erscheint. 

Das ist nicht nur der generellen städtebaulichen Struktur geschuldet, sondern auch dem besonderen Freiraum-Konzept, das eine ‚Gesamtbewaldung‘ an den Beginn setzt. In diesem Zusammenhang ist auch die großzügige parkartige Gestaltung des Entrees zu verstehen, das einen sympathisch einladenden Puffer zum Bahnhof-Vorplatz bildet.

Insgesamt entsteht eine spezifische Atmosphäre, die als Folge eines stimmigen Konzepts entsteht. Die variantenreiche ‚Bebauung im Wald‘ ergibt überzeugende Ansichten, auch von außerhalb gesehen und ist in Richtung Westen und Süden entwicklungsoffen. Diese charakteristische äußere wie innere Offenheit, die dennoch imstande ist ein vielschichtiges, unverwechselbares Milieu zu generieren ist beispielgebend für einen zeitgemäßen Technologiepark, der die Vorteile von Urbanität und Landschaft bravourös miteinander zu verbinden imstande ist. 

DER WETTBEWERB

Weitere Einreichungen

Platz 02 bis Platz 08

2.Platz: schürmann dettinger architekten partgmbh

05.Platz: schneider+schumacher
 

08. Platz: NOW Architektur ZT GmbH
 

03.Platz: Zechner & Zechner ZT GmbH, DnD Landschaftsplanung ZT GmbH

04. Platz: WAY Architecture ZT
 

07. Platz: balloon architekten ZT-OG
 

Weitere Einreichungen nach Projektnummer

Ernst Giselbrecht + Partner architektur zt gmbh

Arch. DI Toralf Fercher, Edgar Egger arch+ing ZT GmbH

skyline architekten ZT GmbH
 

maxRIEDER ZiviltechnikerGmbH
 

2109 Architekten e.U., Arch DI Thomas Bärtl

DI Markus Pernthaler Architekt ZT GmbH
 

SHARE architects DI3 ZT GmbH

 

2.Platz: schürmann dettinger architekten partgmbh
 

05.Platz: schneider+schumacher 

08. Platz: NOW Architektur ZT GmbH

Riegler Riewe Architekten ZT-Ges.m.b.H

Arch. DI Dr. Andreas Lechner
 

Gangoly&Kristiner Architekten ZT GmbH

Arch. DI Walter Kletzl, Arch. DI Christian Dengler

Architects Collective ZT GmbH
 

BRAMBERGER [architects] ZT GmbH
 

ARGE Studio Sitzmann Burau VI
 

Dietger Wissounig Architekten ZT GmbH

Arch. DI Toralf Fercher, Edgar Egger arch+ing ZT GmbH

maxRIEDER ZiviltechnikerGmbH

2109 Architekten e.U., Arch DI Thomas Bärtl

Riegler Riewe Architekten ZT-Ges.m.b.H

Arch. DI Dr. Andreas Lechner

 

Gangoly&Kristiner Architekten ZT GmbH

HOFRICHTER-RITTER Architekten ZT GmbH
 

WINKLER+RUCK Architekten ZTGmbH
 

Arch. DI Walter Kletzl, Arch. DI Christian Dengler

Architects Collective ZT GmbH

BRAMBERGER [architects] ZT GmbH

ARGE Studio Sitzmann Burau VI